Filialkirche Reichenbach

Ehemalige Benediktinerabteikirche Reichenbach/Opf.

"Praeclarum moasterium in modum castri positum in monte'" - Das berühmte Kloster liegt auf dem Berg wie eine Burg. So beschrieb der Nürnberger Humanist Hartmann Schedel Ende des 15. JH. das Kloster.

Von der Baustruktur her ist die Kirche eine romanische Basilika. Ein Langhaus aus Quadersteinen, zwei niedrigere Seitenschiffe, zwei mächtige Türme mit Helmen und ein doppelgeschossiger Westbau. Dem romanischen Westbau wurde 1716/18 eine zweistöckige barocke Fassade vorgesetzt.

Aus der gotischen Epoche sind im Wesentlichen nur drei größere Änderungen an der Kirche erhalten: der jetzige gotische Chor mit hohen Fenstern an Stelle der romanischen Hauptapsis, die eingewölbten Seitenschiffe und die erhöhten Kirchtürme. Der Innenraum wurde von 1742 - 1747 im spätbarocken Stil umgestaltet.